Gabriela Gradeneker
Pflegedienstleitung

Christlich Ambulante Pflege VS

Tel: 0 77 20 / 99 58 9-12
gradeneker@pflege-vs.de

Wir sind für Sie rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

Mobil: 0173 / 30 73 48 2



Dorothea Kuß
Stellv. Pflegedienstleitung


Tel: 0 77 20 / 99 58 9-29
kuss@pflege-vs.



Renate Labriola
Stellv. Verwaltungsleitung und
Verwaltungsfachangestellte
Zuständigkeitsbereich Abrechnung

Tel: 0 77 20 / 99 58 9-16
labriola@pflege-vs.de



Anamaria Georgescu
Verwaltungfachangestellte
Zuständigkeitsbereich Abrechnung

Tel: 0 77 20 / 99 58 9-16
zagan@pflege-vs.de



Lena Albiker
Auszubildende zur
Kauffrau für Büromanagement


Tel: 0 77 20 / 99 58 9-0

verwaltung@pflege-vs.de 


 

Die Änderungen rund um die Pflege zum 1. Januar 2017

- Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff wird eingeführt

- Es gibt ein neues Verfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit: körperliche
und geistige Einschränkungen werden gleichberechtigt berücksichtigt

- Statt drei Pflegestufen gibt es fünf Pflegegrade

- Pflegebedürftige Menschen bekommen häufig mehr Leistungen aus der
Pflegeversicherung

- In der häuslichen Pflege gibt es ein größeres Leistungsangebot und der
Bedarf von Menschen mit dementieller Erkrankung wird besser berücksichtigt 

- Die Möglichkeiten Kurzzeit- und Verhinderungspflege wahrzunehmen werden erweitert

- Die Pflegeberatung wird ausgebaut

- Entlastungsangebote für pflegende Angehörige werden erweitert

Bisher basierte Pflegebedürftigkeit vor allem auf körperlichen Aspekten. Menschen mit de-
mentiellen Erkrankungen wurden daher – trotz ihres Hilfebedarfs – bei der Begutachtung
zum Pflegebedarf nicht gleichwertig berücksichtigt.
Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff er-
hebt die Selbständigkeit in wichtigen Bereichen, sowohl bezogen auf körperliche als auch
auf geistige Fähigkeiten. So soll eingeschätzt werden, welche Unterstützung benötigt wird.
Der zeitliche Umfang des Hilfebedarfs wird nicht mehr erfasst.

Statt den bisherigen drei Pflegestufen gibt es ab dem 01.01.2017 fünf Pflegegrade. So sollen
Art und Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung genauer auf den individuellen Bedarf
abgestimmt werden.

Wir sind mit dem neuen Begutachtungsverfahren vertraut und beraten Sie gern hierzu.

Alle Pflegebedürftigen, die bereits eine Pflegestufe haben, inklusive der Pflegestufe 0,
müssen sich nicht neu begutachten lassen und auch keinen Antrag für die Überleitung in
einen Pflegegrad stellen – dies  geschieht ganz automatisch.

Wichtig ist: Jeder, der bereits Leistungen der Pflegeversicherung erhält, bekommt diese auch
zukünftig in mindestens gleicher Höhe. Niemand wird schlechter gestellt. Häufig erhalten Sie
sogar weitaus höhere Leistungen.

Was ändert sich in der ambulanten Pflege?

Künftig werden neben körperbezogenen Pflegemaßnahmen (z.B. Unterstützung beim Essen
oder Waschen) und Hilfen bei der Haushaltsführung (beim Einkaufen oder Kochen) auch
pflegerische Betreuungsmaßnahmen (wie gemeinsame Spaziergänge) als Regelleistung der
Pflegeversicherung angeboten. Der Pflegebedürftige hat die freie Wahl welche Leistungen er
wünscht.

Ergibt eine Prüfung durch den MDK, dass die Pflege in einer ambulant betreuten Wohngruppe
(für neue Bewohner ab 2017) ohne teilstationäre Pflege nicht sicherzustellen ist, können diese
Bewohner auch Leistungen der Tages- und Nachtpflege in Anspruch nehmen.

Die Möglichkeiten, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege in Anspruch zu nehmen, werden
ausgeweitet und flexibler gestaltet.

Die Leistungsbeträge für Kurzzeit- und Verhinderungspflege können zudem aufeinander ange-
rechnet werden – wenn Sie beispielsweise nicht den vollen Anspruch auf das eine aber mehr
vom anderen benötigen.

Zukünftig kann auch jeder, der Sachleistungen der Pflegeversicherung erhält oder Pflegegeld
bezieht, einen Beratungsbesuch in der eigenen Wohnung in Anspruch nehmen. Bei Interesse
können Sie sich an uns wenden.

Die Pflegebedürftigen/pflegenden Angehörigen haben Anspruch auf individuelle häusliche
Schulungen und Pflegekurse (§ 45 SGB XI). In den Schulungen findet eine pflegepraktische
Anleitung statt und es werden Kurse zu krankheitsspezifischen Themen angeboten. Die
Pflegekassen sind verpflichtet, diese Schulungsangebote kostenlos anzubieten.


Wenn Sie Fragen haben, beraten wir Sie gerne!